Nocturnal Unrest | A Festival for Theory, Performance and radical Flâneuserie | 19-22.Nov 2020

-English below-

Vom 19. bis 22. November 2020 machen wir die Nacht nicht zum Tag, sondern verwischen die Grenzen, die es vielleicht nie gegeben hat. Wir sind ein feministisches Kollektiv, das ein dreitägiges Festival am Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt a. Main organisiert. Inspiriert von feministischen Interventionen wie „Reclaim the Night“ und angeregt von künstlerischen Praxen der (Un-)Sichtbarmachung, wollen wir Raum dafür öffnen, Nacht und Dunkelheit emanzipatorisch anzueignen. Welche Möglichkeiten bergen sie für feministische Politiken und Lebensformen fern der Narrative und Erfahrungen von Angst, Abwertung und Exotisierung?

Dieser und noch mehr Fragen will das Festival aus queer-feministischer, post-kolonial informierter Perspektive Zeit einräumen. Gemeinsam mit euch wollen wir einen Ort schaffen, an dem sich alle zwischen Abenddämmerung und Sonnenaufgang mit Körpern, Imaginationen, Wissen und Beziehungen neu und politisch auseinandersetzen können. Dies ist also ein Aufruf für Beiträge, die z.B. theoretisch oder künstlerisch, aktivistisch oder interventionistisch sein können. Wir wollen gemeinsam mit euch und dem Publikum einen Raum des Austausches schaffen, in dem sich alle auch außerhalb des Programms in einem Open Space treffen und in einem Resting Room zurückziehen können. Deshalb wünschen wir uns, dass alle Beitragenden für die gesamte Länge des Festivals nach Möglichkeit in Frankfurt bleiben. Die Kosten für Anreise, die Unterkunft und Verpflegung für 3 Tage werden übernommen. Da dies ein studentisch organisiertes Projekt ist, werden Honorare abhängig von der öffentlichen Endförderungssumme gezahlt.

Beiträge können bis 31.03.2020 eingereicht werden. Wir freuen uns ganz besonders über Bewerbungen von FLINT*-Personen. Es gibt keine Beschränkungen bezüglich der Disziplin, ein Abschluss oder eine akademische Tätigkeit sind keine Voraussetzung!

Für mehr Informationen: www.nocturnal-unrest.de
Bewerbungen, sowie Fragen, Anregungen, Kritik bitte an info@nocturnal-unrest.de.

Zum Call

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From 19th-20th November, 2020, we will not turn night into day, but instead blur the boundaries, which might never have existed. We are a feminist collective, which is organising a three-day festival at Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt. Inspired by feminist interventions such as „Reclaim the Night“ and by artistic practices of making (in)visible, we want to open space for the emancipatory appropriation of night and darkness. What possibilities do these hold for feminist politics and ways of life far from the narratives of fear, devaluation and exoticization?

The festival wants to explore these and other questions from a queer-feminist, post-colonial perspective, but above all to create a place where everyone can engage with bodies, imaginations, knowledge and relationships in a new and political way between dusk and dawn. This is therefore a call for contributions ranging from theoretical, artistic, activist to interventionist.Together with you and the audience, we want to create a space of exchange where everyone can meet in an open space outside the program and retreat in a resting room. Therefore we would like all contributors to stay in Frankfurt for the entire length of the festival if possible. The costs for travel, accommodation and food for 3 days will be covered. Since this is a student-organized project, the fees paid will depend on the final public funding amount.

Entries can be submitted until 31.03.2020. Applications of people who identify as women and/or queer are particularly encouraged. There are no restrictions on the field of study; a degree or academic activity is not a prerequisite.

For more information: www.nocturnal-unrest.de
Please send your application, as well as questions, suggestions and critique to info@nocturnal-unrest.de.

To the Call.

Blockseminar „Macht_Subjekt_Geschlecht“

Liebe Kommiliton*innen,

wir möchten euch auf das Blockseminar „Macht_Subjekt_Geschlecht. Psychoanalyse aus queer-feministischen Perspektiven“ mit Elisabeth Schäfer (Uni Wien) aufmerksam machen und herzlich dazu einladen.

Das Seminar findet vom 4.-7. April statt. Ein organisatorisches Treffen mit Informationen zum Scheinerwerb und Textgrundlage findet am 13. Februar um 14h im Feministischen Salon (PEG 2G.215) statt.

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Panel-Diskussion „Philosophie und Geschlecht“

Die Panel-Diskussion zu „Philosophie und Geschlecht“ am 18.12.2017 war ein großer Erfolg. Wichtige Kritikpunkte an Lehre und Inhalten in der Philosophie an der Goethe-Universität wurden angesprochen und diskutiert. Zum Nachlesen findet ihr im Folgenden unsere beiden Eingangsstatements für das Panel.

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Panel-Diskussion zu „Philosophie und Geschlecht“

Liebe Kommiliton*innen,

wir möchten euch herzlich einladen zur Panel-Diskussion zu „Philosophie und Geschlecht“.

Die Diskussion findet am Montag, 18.12.17, um 19:15 Uhr im IG 411 statt.

Mit dabei sind Eva Backhaus, Dr. Marina Martinez Mateo, Prof. Dr. Martin Saar, Prof. Dr. Sandra Seubert (alle Goethe-Universität Frankfurt), Dr. des. Kristina Lepold (Moderation) und… wir, die feministischen philosoph_innen!

Wir freuen uns sehr über die Gelegenheit und laden euch herzlich ein, vorbei zu kommen und mit zu diskutieren!