AT Arbeit/Leben – Queerfeministische Ökonomiekritik

Autonomes Tutorium der feministischen philosoph_innen

dienstags 12-14h im feministischen Salon PEG 2G215

Kontakt: femphil@riseup.net

Wie lässt sich aus einer queerfeministischen Perspektive Ökonomiekritik formulieren?
Welche unterschiedlichen Ansätze gibt es? Gibt es ein Wissen um die Beziehung sexueller,
geschlechtlicher und ökonomischer Verhältnisse, das innerhalb aktueller methodologischer
Paradigmen verloren gegangen war? In welchem Zusammenhang stehen die Konjunkturen
unterschiedlicher Theorieströmungen mit den historischen Veränderungen gesellschaftlicher
Verhältnisse? Queerfeministische Ökonomiekritik versucht eine Brücke zu schlagen zwischen
der Theorisierung der heterosexistischen Matrix (Adrozentrismus/ Zwangsheterosexualität/
Cisnormativität) einerseits und den Erkenntnissen des materialistischen Feminismus
(Reproduktionsarbeit/ Care/ Klassen/ Wertvergesellschaftung) andererseits. Hierfür müssen
zwei philosophische Traditionen, die dekonstruktivistische wie die marxistische miteinander
in ein konfliktvolles Gespräch gebracht werden.
Die Idee des Autonomen Tutoriums ist auch die Vorbereitung und Kontextualisierung des
Blockseminars mit Bini Adamzcak zu „Feminismus und Ökonomie“ Ende dieses Semesters.
Die Teilnahme am Seminar ist aber natürlich keine Pflicht.