feministischer Lehrauftrag

Blockseminar „Feministische Kritiken am Eigentumsbegriff“

Liebe Kommoliton*innen,

wir möchten euch auf das Blockseminar „Feministische Kritiken am Eigentumsbegriff“ mit Eva von Redecker (HU Berlin) aufmerksam machen und herzlich dazu einladen.

Das Seminar findet vom 10.-12. April statt. Ein organisatorisches Treffen mit Informationen zum Scheinerwerb und Textgrundlage findet am 13. März um 14h im Feministischen Salon (PEG 2G.215) statt.

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Blockseminar „Feminismus und Ökonomie“

Liebe Kommiliton_innen,
wir möchten euch auf das Blockseminar mit Bini Adamczak hinweisen, das die feministischen philosoph_innen organisiert haben. Es wird am 22.-23.01. und 12.-13.02.2016 zum Thema „Feminismus und Ökonomie“ stattfinden.

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Under what Conditions is the Concept of Vulnerability Useful for a Feminist Theory?

23. & 24.01. und 30. & 31.01. 2015

Blockseminar: Under what Conditions is the Concept of Vulnerability Useful for a Feminist Theory?

Dozentin: Prof. Dr. Estelle Ferrarese

Die Fragestellung des Seminars – Under what Conditions is the Concept of Vulnerability Useful for a Feminist Theory? – soll ausgehend von den Schriften Emmanuel Lévinas‘ und neueren Anschlüssen an seine Theorie erörtert werden. Das Konzept der Verletzlichkeit ist ein zentraler Bezugspunkt für die Entwicklung seiner Thesen über das Politische zwischen Ethik und Gewalt sowie für seinen Subjektbegriff. Das Subjekt erscheint bei Lévinas als ein endliches Subjekt mit beschränkten Möglichkeiten, welches sich immer und unauflösbar dem Anderen gegenüber sieht. Damit wendet er sich gegen eine Philosophie des souveränen Subjekts, das in seiner Autonomie den Anderen nur von sich ausgehend denken kann und ihm damit Gewalt antut. Die sich für Lévinas hieraus ergebenden Folgerungen haben breiten Anklang in feministischen Rezeptionen gefunden, so nimmt beispielsweise Judith Butler immer wieder Bezug auf Lévinas, um ihre Überlegungen zu verletzbaren Körpern zu diskutieren. Sein Begriff der Verantwortung bietet zudem Anknüpfungspunkte für aktuelle Debatten um den Care-Begriff, in dem es darum geht die Bedingungen der Reproduktion gesellschaftlicher Verhältnisse kritisch zu hinterfragen, um sie neu und anders zu gestalten.

Das Seminar findet in englischer Sprache statt.

Am 5.11. wird es um 16h ein Vorbereitungstreffen im Frauen*raum
PEG (2.G215) geben mit Informationen zum Scheinerwerb.

femphil@riseup.net | www.femphil.uni-frankfurt.de
gefördert vom Institut für Philosophie

Umstrittene Aneigungen der Moderne

WS 2013/14

7.-10-4-2014
Blockseminar am Institut für Philosophie mit Dr. Patricia Purtschert in Kooperation mit den feministischen Philosoph_innengruppe Frankfurt

Die Philosophen Hegel und Nietzsche sind zwei der prominentesten Denker der Moderne. Zugleich vereint sie ein besonders abwertendes Frauenbild. Anstatt dabei stehen zu bleiben, dieses negative Bild zu kritisieren, wird es in diesem Seminar darum gehen, herauszuarbeiten, wie die Konstruktion der Frau als „das Andere“ geradezu konstitutiv für die Möglichkeit der (männlichen) Subjektwerdung ist. Da die Frau als Medium zur Subjektwerdung fungiert, ist sie die notwendig Ausgeschlossene.
Am 13.02. wird es um 14h ein Vorbereitungs–treffen im Frauen*raum
PEG (2.G215) geben, indem mögliche Referate/ individuell vorzubereitende
Leistungen verteilt werden.

Macht der Vernunft, Rationalität der Macht

Workshop und Autonomes Tutorium im Sommersemester 2012:

Macht der Vernunft, Rationalität der Macht: Zu einem Schlüsselmotiv Kritischer Theorie aus feministischer Perspektive

Das Verhältnis von Macht und Vernunft ist von jeher zentraler Gegenstand jener gesellschaftstheoretischen Strömung, die man gemeinhin als Kritische Theorie bezeichnet. Die verschiedenen Ansätze Kritischer Theorie teilen die These, dass die mit der Moderne einsetzende gesellschaftliche Transformation aufs Engste mit dem neuzeitlichen Siegeszug des Vernunftideals zusammenhängt. Anders gesagt: Gegenwärtige Machtverhältnisse lassen sich kaum analysieren, wenn man nicht zugleich in den Blick nimmt, dass Handeln und Denken in der Moderne zunehmend dem Kriterium der „Vernünftigkeit“ unterliegen, also dem (Selbst-)Anspruch, sie mögen auf generalisierbaren Annahmen über die Welt gründen.

Kritische Theorie denkt dieses Wechselverhältnis von Vernunft und Macht als ein ambivalentes: Die Neuorientierung gesellschaftlicher Organisation am Maßstab der Vernunft macht es einerseits möglich, tradierte Machtverhältnisse aufzubrechen, indem absolutistische oder dogmatische Begründungsfiguren ihre Legitimität einbüßen. Andererseits aber droht das Vernunftideal, in seinem Universalitätsanspruch selber dogmatisch zu werden, und begründet so neue, womöglich subtilere und darum umso beharrlichere Formen gesellschaftlichen Ausschlusses.

In unserem Tutorium wollen wir die anstehende Veröffentlichung des Buches „The Force of Reason – The Philosophical Foundations of Critical Theory“ der amerikanischen Philosophin Amy Allen zum Anlass nehmen, zu rekonstruieren, wie das Verhältnis von Macht und Vernunft in den ersten drei Generationen der Kritischen Theorie (Adorno/Horkheimer, Habermas, Honneth) verhandelt wird. Amy Allen folgend, wollen wir diese Auseinandersetzung mit einer Lektüre der machtanalytischen Schriften Foucaults verbinden, um mit ihnen eine Brücke zu schlagen zwischen klassischen Topoi der Kritischen Theorie und jüngeren feministischen Debatten. Aktuelle Kritische Theorie, so dabei unsere These, darf nicht ignorieren, dass sich Machtverhältnisse maßgeblich in der sozialen Konstruktion von Geschlechtsidentitäten reproduzieren. Kritische Theorie hätte nicht zuletzt zu fragen, wie Vernunft an diesen Machtverhältnissen ihren Anteil hat – und wie sie umgekehrt womöglich den Weg zu ihrer Transformation bereiten könnte.

Im Anschluss an das Seminar findet ein 2-tägiger Workshop mit der Autorin statt, in dem die im Tutorium erarbeiteten Fragestellungen gemeinsam diskutiert werden können.

In diesem Tutorium können Scheine erworben werden.

Philosophie Macht Geschlecht

Veranstaltungsreihe im Wintersemester 2011/12: Philosophie | Macht | Geschlecht

Die Veranstaltungsreihe widmet sich dem Zusammenhang bestehender sozialer Machtstrukturen und dem Verhältnis der Geschlechter. Diese Frage soll aus einer philosophischen Perspektive betrachtet werden, wobei der Bezug zu aktuellen Themen queer-feministischer Theoriebildung wichtig bleibt. Die Veranstaltungen ermöglichen einen Einblick in verschiedene Aspekte feministischer Theorie, um ihre Bedeutung für die zeitgenössische politische Philosophie zu diskutieren. Dadurch erhoffen wir uns einen Beitrag zu einer Selbstreflexion der Philosophie über die Kategorie „Geschlecht“ zu leisten. Zugleich möchten wir uns mit dem Problem ungleicher Chancen von Frauen gerade im wissenschaftlichen Bereich befassen.

Die Veranstaltungsreihe wird begleitet von einem Autonomen Tutorium, in dem die einzelnen Vorträge und Workshops gemeinsam vor- und nachbereitet werden sollen (siehe Alternatives Veranstaltungsverzeichnis). Es bietet die Möglichkeit, Texte und offene Fragen in einem kleinen Rahmen zu besprechen und zu diskutieren.
Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!

Philosophie | Macht | Geschlecht. Feministische Veranstaltungsreihe

Brauchen wir einen neuen Feminismus? Zur eindimensionalen Frau von heute, den Notwendigkeiten und Tücken eines neuen Feminismus | Nina Power (London) Samstag, 08.10.2011 | 18 Uhr (ct) | Café KoZ (Bockenheim)

‚Furchtbares hat die Menschheit sich antun müssen…‘ Subjekt, Geschlecht und kritische Theorie | Barbara Umrath (Köln) Mittwoch, 16.11.2011 | 18 Uhr (ct) | IG 411 (Westend)

Feminismus und politischer Widerstand. Drei Workshops mit anschließender Diskussion 10.12.2011 | ab 14 Uhr | Institut für Sozialforschung (Bockenheim)

Feministische Öffentlichkeiten | Ulla Wischermann (Frankfurt) Inklusive Politiken: Ladyfeste als Veranstaltungsort queer-feministischer Selbstverständnisse | Alek Ommert (Frankfurt/Berlin) Feministische Strategie und Revolution | Eva von Redecker (Berlin) + Abschlussdiskussion. Anschließend Buffet und Party mit und von ladyfest_ffm (ab 22Uhr)

Differenzen und Macht. Zur feministischen Theorie nach dem intersektionalen Turn | Ina Kerner (Berlin) Mittwoch, 11.01.2012 |18 Uhr (ct) | Cas 1.801 (Westend)

Philosophinnen in der Universität. Gemeinsamer Austausch über Hindernisse und Perspektiven | N.N. Mittwoch, 08.02.2012 | 18 Uhr (ct) | Cas 1.801 (Westend)