Über uns

Wir sind eine Gruppe Frankfurter Student_innen der Philosophie und Gesellschaftswissenschaften, die sich mit der philosophischen Theorie und Praxis sowie mit gesellschaftspolitischen Fragen aus feministischer Perspektive auseinander setzt.

Feministische Philosophie verstehen wir nicht nur als theoretische Auseinandersetzung, sondern als eine Aktionsweise, die Welt theoretisch und praktisch aus feministischer Perspektive zu betrachten. Wir – das ist eine Gruppe Frankfurter Studierender aus verschieden Fachbereichen, die versuchen, den Feminismus unter anderem in der Frankfurter Philosophie wiederzubeleben. Zentral für unsere Bearbeitung philosophischer Fragen ist die queer-feministische Perspektive, mit der wir Theoreme analysieren, aber auch in die gegenwärtige Praxis der philosophischen Wissenschaft intervenieren. Trotzdem sind wir als eine in allen Hinsichten nicht abgeschlossene, uneinige Gruppe zu verstehen, in der verschiedene Perspektiven und Hintergründe zusammenlaufen.

Wir versuchen einerseits in das Lehrangebot einzugreifen, indem wir Seminare und Workshops zu feministischen Themen organisieren und auf diese Weise bisher etablierte und auch nicht etablierte Wissenschaftler*innen vorstellen. Mithilfe von regulären Lehraufträgen möchten wir Studierenden die Gelegenheit geben,  feministische Arbeiten zu verfassen, die als Leistungsnachweis anerkannt werden. Daneben veranstalten wir jedes Semester ein Autonomes Tutorium, in dem wir einschlägige Texte diskutieren wie z.B. Das andere Geschlecht von Simone de Beauvoir (2012), feministische Hegel-und Nietzschelektüren (2013), Texte zum Black Feminism (2014), Körper von Gewicht von Judith Butler (2015) oder aktuell die postkolonial-feministische Kritik Gayatri Spivaks (2016).

Aber auch außerhalb des akademischen Kontexts im engeren Sinne verstehen wir uns als Gruppe, die politische Aktivitäten und aktuelle Kämpfe wie z.B. die care-Bewegung unterstützt und mitvorantreiben möchte. Als feministische Gruppe verstehen wir es als Selbstverständlichkeit, dass die feministische Auseinandersetzung nicht nur Frauen* vorbehalten bleibt und wir freuen uns über Beteiligung von jemensch.